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Marvin Müller, LL.M.
Steuerberater
Du hast ein Einzelunternehmen? Buch dir jetzt dein kostenloses Erstgespräch und wir finden heraus, wieviele Steuern du durch eine Umwandlung sparen könntest.

Umwandlung Einzelunternehmen in GmbH

Einzelunternehmer werden in Deutschland mit ihrem privaten Einkommensteuersatz besteuert. Da die Einkommensteuer einen progressiven Steuertarif hat, das heißt mit steigendem Einkommen erhöht sich auch der Steuersatz, werden erfolgreiche Einzelunternehmer schnell mit Steuersätzen von über 45-50% konftrontiert.
Gleichzeitig haften Einzelunternehmer mit ihrem gesamten Privatvermögen und tragen so im Geschäftsalltag ein hohes Risiko.
Die Umwandlung des Einzelunternehmens in eine GmbH ist ein entscheidender Hebel, um Steuern, Haftung und Wachstum professionell zu strukturieren. Mit einer GmbH trennst du Privat- und Betriebsvermögen rechtlich sauber. Das bedeutet: Das unternehmerische Risiko bleibt grundsätzlich in der Gesellschaft und dein privates Vermögen wird geschützt. Gerade bei steigenden Umsätzen, größeren Projekten, Personalaufbau oder höheren vertraglichen Risiken ist das ein enormer Vorteil.
Auch steuerlich entsteht ein spürbarer Spielraum. Während du als Einzelunternehmer mit jedem zusätzlichen Euro Gewinn schneller in den Spitzensteuersatz läufst, wird der Gewinn in der GmbH auf Unternehmensebene grundsätzlich mit Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer belastet. Der große Vorteil: Nicht jeder Euro Gewinn muss sofort privat versteuert werden. Wenn du Gewinne im Unternehmen belässt und für Wachstum nutzt (z. B. Personal, Marketing, Software, Rücklagen, Investitionen), kann das im Vergleich zum Einzelunternehmen eine deutlich effizientere Gesamtstruktur sein. Wichtig ist aber: Eine GmbH ist kein „Steuerspar-Trick“, sondern ein Strukturprojekt. Denn die GmbH bringt auch Pflichten mit: strengere Formalien, Bilanzierung, laufende Buchhaltung, Offenlegung, saubere Verträge und ein solides Geschäftsführer-Setup. Aus diesen Gründen muss die Umwandlung von Profis geplant und umgesetzt werden.

Ab wann lohnt sich eine GmbH?

Rein steuerrechtlich betrachtet, kann sich eine GmbH bereits ab einem Gewinn von 100.000 Euro lohnen. Hierzu habe ich bereits ein Video veröffentlicht, welches das Einzelunternehmen mit der GmbH bei einem Gewinn von 100.000 EUR vergleicht.

Einzelunternehmen vs. GmbH

Einzelunternehmen

Progressiver Steuersatz bis zu 50%
Unbeschränkte Haftung mit Privatvermögen
Keine Holding-Struktur möglich
Anteilsverkäufe steuerpflichtig und nur über Umwege
Entnahmen jederzeit steuerfrei möglich
Keine bis geringe Gründungskosten
Geringere Abgabepflichten

GmbH

Linearer Steuersatz von ca. 30%
Haftungsbeschränkung auf Gesellschaftsvermögen
Holding-Struktur möglich
Anteilsverkäufe über Holding steuerfrei möglich
Entnahmen nur über Gehalt oder Ausschüttungen
Höhere Gründungskosten + Stammkapital (mind. 12.500 EUR)
Offenlegungspflichten, Bilanzierung, etc.

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